Diese veganen Kürbisbrötchen werden mit Trockenhefe sowie Kürbispüree zubereitet und sind schön weich und fluffig. Du brauchst nur 6 Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Salz, Wasser, Kürbispüree und Olivenöl) und bekommst 6 Brötchen. Der Teig wird nach dem Grundrezept für veganen Hefeteig zubereitet, das Kürbispüree sorgt für eine weiche Krume und eine leicht goldene Farbe.
Auf einen Blick:
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Zubereitung mit nur 6 Zutaten
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Weiche und fluffige Brötchen dank Kürbispüree und Olivenöl
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Einfacher Hefeteig mit Trockenhefe, auch für Anfänger geeignet
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Komplett vegan
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Kürbispüree ganz einfach selber machen
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Ergibt 6 Brötchen, gebacken in einer Form

Weiche vegane Kürbisbrötchen mit Trockenhefe
Kürbis passt nicht nur in Suppen und Kuchen, sondern auch in Brötchen! In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du vegane Kürbisbrötchen mit Trockenhefe und Kürbispüree ganz einfach selber backst. Sie werden weich und fluffig und schmecken frisch aus dem Backrohr am besten, zum Beispiel mit etwas veganer Butter, Aufstrichen oder gar mit Marmelade.
Die Zubereitung ist unkompliziert, denn der Teig folgt dem gleichen Prinzip wie mein veganer Hefeteig mit Trockenhefe. Nur das Kürbispüree und das Olivenöl kommen dazu. Dabei gibt es allerdings eine Sache, auf die du achten musst: Das Kürbispüree darf nicht kalt aus dem Kühlschrank in den Teig kommen (mehr dazu unten).

Kürbispüree selber machen
Das Kürbispüree kannst du ganz einfach selber machen, entweder im Topf oder im Backrohr. Wie das funktioniert, habe ich dir in diesem Beitrag erklärt: Kürbispüree selber machen. Du kannst das Püree auch portionsweise einfrieren und dann bei Bedarf auftauen. Achte darauf, dass es ungezuckert ist.
Wichtig: Kürbispüree nicht kalt verwenden
Für die Aktivierung der Hefe braucht es eine warme Flüssigkeit. Kaltes Püree direkt aus dem Kühlschrank würde den Teig abkühlen und die Hefe ausbremsen. Ich habe das Kürbispüree deshalb gemeinsam mit dem Wasser auf dem Herd erwärmt. Die Flüssigkeit sollte dabei nur lauwarm werden und nicht heiß, denn bei zu hoher Temperatur stirbt die Hefekultur ab.


Tipps für weiche und fluffige Kürbisbrötchen
Hier ein paar Tipps, falls es doch mal nicht so klappt, wie es soll. Sie stammen aus meinem Grundrezept für Hefeteig:
- Der Teig ist zu flüssig: Gib einfach etwas mehr Mehl dazu und lass den Teig eventuell noch einmal 20 Minuten bei Raumtemperatur rasten, bevor du ihn weiterverarbeitest. Das kann bei Kürbispüree schon einmal passieren, denn es bringt zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig.
- Der Teig ist zu hart: Lass ihn noch einmal bei 25 bis 30 °C etwa 20 Minuten gehen oder knete noch etwas warme Flüssigkeit (Wasser oder Pflanzenmilch) unter.
- Der Teig ist nicht gegangen: Wenn du ihn bei zu hoher Temperatur rasten hast lassen, ist die Hefekultur womöglich abgestorben. Fange in dem Fall am besten noch einmal von vorne an. Wenn das nicht der Fall war, gib dem Teig einfach mehr Zeit.
Extra-Tipp: Die Form hilft dabei, dass die Brötchen beim Gehen und Backen eng aneinander liegen. So werden sie an den Seiten besonders weich.
Die Hefe braucht Wärme, um aktiv zu werden. Kaltes Püree kühlt die Flüssigkeit ab und der Teig geht schlechter auf. Erwärme das Püree deshalb am besten gemeinsam mit dem Wasser, bis es lauwarm ist.
Am besten eignet sich ein Hokkaido-Kürbis, weil du ihn nicht schälen musst. Auch Butternusskürbis funktioniert gut.
Durch die Form liegen die Brötchen eng beieinander und werden an den Seiten besonders weich und fluffig. Du kannst sie aber auch mit etwas Abstand auf einem Backblech backen.
Ja, gebackene und ausgekühlte Brötchen lassen sich gut einfrieren. Zum Aufbacken kurz ins heiße Backrohr legen.
Passende Rezepte:

Vegane Kürbisbrötchen
Kochutensilien
- Auflaufform, quadratisch ca. 30×30 cm
Zutaten
- 500 g Weizen Mehl Universal
- 9 g Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 200 ml Wasser
- 100 g Kürbispüree, ungezuckert
- 50 ml Olivenöl
Anleitung
- Vermische Mehl, Trockenhefe und Salz in einer Schüssel.
- Erwärme das Wasser gemeinsam mit dem Kürbispüree auf dem Herd, bis es lauwarm ist. Gib die Mischung zusammen mit dem Olivenöl zu den trockenen Zutaten und rühre alles gut mit einem (Holz)Löffel um und knete den Teig dann mit deinen Händen zu einer einheitlichen Masse.
- Lass den Teig in der Schüssel zugedeckt (mit einem Geschirrtuch) bei einer Temperatur zwischen 25 und 30 °C rasten, bis er "gegangen" ist, also sichtbar größer geworden ist. Am besten stellst du ihn dafür an einen warmen Heizkörper oder in die Sonne.
- Knete den Teig gut durch und teile ihn in 6 gleich große Stücke. Forme daraus Kugeln.
- Lege die Kugeln in eine rechteckige Form (meine hat etwa 30 x 30 cm) und lass sie noch einmal 20 Minuten zugedeckt gehen.
- Heize das Backrohr auf 180 °C vor. Bestreiche die Brötchen vor dem Backen mit etwas Raps- oder Olivenöl.
- Backe die Kürbisbrötchen bei 180 °C 20 Minuten, bis sie goldbraun sind.
